Navigationsaufgaben im SBF See: so löst du sie
Kurz gesagt: In der Theorieprüfung zum SBF See bearbeitest du eine von 15 amtlichen Navigationsaufgaben auf einem Ausschnitt einer Übungsseekarte. Sie hat 9 Fragen, du brauchst mindestens 7 Punkte. Erlaubt sind nur Navigationsdreieck, Anlegedreieck, Doppellineal, Portland Plotter und Zirkel – und ein Folgefehler kostet dich keinen zweiten Punkt.
Inhalt
Was ist die Navigationsaufgabe?Die 15 Fragetypen (Katalog Nr. 286–300)Das Navigationsbesteck: was erlaubt istKursumrechnung: rwK, mwK und MgKWeg, Zeit, Geschwindigkeit: die FormelnKoppelort, Kreuzpeilung und BesteckversetzungSeezeichen und KarteneintragungenSo wird bewertetTypische FehlerSo übst du die NavigationsaufgabenHäufige FragenDie Navigationsaufgabe ist der Teil der SBF-See-Prüfung, vor dem die meisten Respekt haben. Dabei ist sie gut planbar: Alle 15 Aufgaben stehen samt amtlicher Lösung auf ELWIS, und die Fragen wiederholen sich in wenigen Mustern – Kurs umrechnen, Peilungen eintragen, Distanz messen, Zeit oder Geschwindigkeit rechnen, Seezeichen beschreiben.
Hier erfährst du, wie die Aufgabe aufgebaut ist, welche Fragetypen vorkommen, wie du das Navigationsbesteck benutzt, mit welchen Formeln du rechnest und wo die typischen Fehler liegen. Wie die übrige Theorie und die Praxis ablaufen, steht im Ratgeber Die SBF-Prüfung.
Was ist die Navigationsaufgabe?
Die Navigationsaufgabe gibt es nur beim SBF See, nicht beim SBF Binnen. Du bekommst sie zusätzlich zum Fragebogen mit 7 Basisfragen und 23 spezifischen See-Fragen. Anders als dort kreuzt du nichts an: Du schreibst die Antworten selbst hin oder trägst Kurse, Peilungen und Positionen in die Seekarte ein (Anlage 3 SpFV). Welcher Schein für dich passt, klärt der Ratgeber Binnen oder See?
Grundlage ist die Übungskarte D49 (Mündungen der Jade, Weser und Elbe) des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). In der Prüfung arbeitest du auf einem festgelegten Ausschnitt dieser Karte. Die Karte selbst gehört dem BSH und ist nicht frei verfügbar – zum Üben auf Papier brauchst du sie, deine Bootsschule hat sie in der Regel.
| Was | Wert |
|---|---|
| Amtliche Navigationsaufgabenveröffentlicht auf ELWIS, mit Lösungen | 15 |
| Fragen in der Prüfungeine Aufgabe mit 9 Fragen | 9 |
| Bestanden abjede richtige Antwort oder Eintragung = 1 Punkt | 7 von 9 |
| Zeit für die gesamte See-TheorieFragebogen + Navigationsaufgabe zusammen | 60 Min. |
| Zeit, wenn du den SBF Binnen (Motor) schon hastohne Basisfragen | 50 Min. |
Die Navigationsaufgabe wird für sich bewertet. Ein starker Fragebogen gleicht eine schwache Navigation nicht aus – und umgekehrt.
Die 15 Fragetypen (Katalog Nr. 286–300)
Im amtlichen Fragenkatalog See stehen unter den Nummern 286 bis 300 keine einzelnen Aufgaben, sondern 15 Fragetypen. Für jede Navigationsaufgabe werden daraus 9 Fragen ausgewählt und auf die jeweilige Situation zugeschnitten. Wer diese 15 Typen sicher kann, kann jede Aufgabe lösen.
| Frage | Nr. |
|---|---|
| Wie lautet der rwK?rechtweisender Kurs aus der Karte | 286 |
| Tragen Sie den Kurs in die Seekarte ein. | 287 |
| Wie lautet der MgK?Magnetkompasskurs mit Ablenkung und Missweisung | 288 |
| Wie lauten die Peilungen?meist MgP in rwP umrechnen | 289 |
| Tragen Sie die Peilungen in die Seekarte ein. | 290 |
| Entnehmen Sie der Seekarte die geographische Position. | 291 |
| Tragen Sie die Position in die Seekarte ein. | 292 |
| Wie groß ist die Distanz? | 293 |
| Auf welcher Position befindet sich das Schiff nach Koppelort? | 294 |
| Wie lautet die Besteckversetzung? | 295 |
| In welcher Zeit erreichen Sie das Ziel? | 296 |
| Wie groß ist die Geschwindigkeit? | 297 |
| Welche Bedeutung hat das Schifffahrtszeichen? | 298 |
| Beschreiben Sie das Schifffahrtszeichen.Farbe, Kennung, Toppzeichen, Nenntragweite, Feuerhöhe, Art des Feuers | 299 |
| Was bedeutet diese Eintragung in der Seekarte? | 300 |
In den 15 amtlichen Aufgaben kommen Kursumrechnung und Peilungen praktisch immer vor, dazu fast immer Position, Distanz oder Zeit und ein Seezeichen. Gezeiten und Strom stehen zwar im Prüfungsstoff (Anlage 3 SpFV), gerechnet wird damit in den Aufgaben aber nicht: Die Geschwindigkeit ist als Fahrt über Grund vorgegeben, ein Stromdreieck oder eine Tidenrechnung kommt nicht vor. Die Versetzung taucht nur als Ergebnis auf – als Besteckversetzung.
Das Navigationsbesteck: was erlaubt ist
Anlage 3 SpFV legt genau fest, was du bei der Navigationsaufgabe benutzen darfst. Andere Hilfsmittel, auch elektronische Nachschlagewerke, sind verboten – und ein Täuschungsversuch lässt die ganze Prüfung durchfallen, auch schon bestandene Teile.
- Navigationsdreieck (Kursdreieck) – mit Gradeinteilung, um Kurse und Peilungen am Meridian oder Breitenparallel abzulesen und einzuzeichnen
- Anlegedreieck – das zweite Dreieck, an dem du das Navigationsdreieck parallel verschiebst
- Doppellineal – zum Parallelverschieben einer Richtung, zum Beispiel zur Kompassrose
- Portland Plotter – ein Lineal mit drehbarer Gradscheibe, mit dem du Richtungen ohne zweites Dreieck abliest
- Zirkel – zum Abgreifen von Distanzen und zum Abtragen gefahrener Strecken
Du brauchst nicht alle Geräte – die meisten arbeiten mit zwei Dreiecken und einem Zirkel, andere mit dem Plotter. Wichtig ist, dass du mit deinem Besteck schnell und sicher bist. Nimm dazu einen weichen Bleistift, Radiergummi und Spitzer mit. Ein Taschenrechner steht nicht auf der Liste: Rechne schriftlich und frag im Zweifel vorher beim Prüfungsausschuss nach.
- Kurs aus der Karte nehmen (rwK): Leg die Kante des Dreiecks an Start und Ziel. Verschieb es mit dem Anlegedreieck, bis der Mittelpunkt der Gradskala auf einem Meridian (Längengrad) oder Breitenparallel liegt, und lies dort den rechtweisenden Kurs ab. Prüf grob mit dem Auge: Fährst du nach Nordost, muss der Wert zwischen 000° und 090° liegen.
- Distanz messen: Greif die Strecke mit dem Zirkel ab und miss sie am seitlichen Kartenrand, also an der Breitenskala, etwa auf Höhe deiner Strecke (Frage 239). Eine Minute Breite ist eine Seemeile. Die Längenskala oben und unten taugt dafür nicht.
- Peilung eintragen: Rechne die Kompasspeilung zuerst in eine rechtweisende Peilung um. Leg das Dreieck mit diesem Winkel an das gepeilte Objekt und zieh die Linie. Das ist eine Standlinie (Frage 244) – wo sich zwei kreuzen, ist dein Standort.
Kursumrechnung: rwK, mwK und MgK
Fast jede Aufgabe fragt nach der Umrechnung zwischen dem Kurs in der Karte und dem Kurs am Kompass. Zwei Fehler liegen dazwischen: die Missweisung (Mw) – der Unterschied zwischen geografischem und magnetischem Nord, angegeben in der Seekarte – und die Ablenkung (Abl) oder Deviation durch Eisen und Elektrik an Bord, die du aus der Deviationstabelle des Boots nimmst (Frage 242). In der Prüfung ist die Ablenkung jeweils vorgegeben.
| Richtung | Rechnung |
|---|---|
| Vom Kompass zur KarteMgK + Abl = mwK, mwK + Mw = rwK | addieren |
| Von der Karte zum KompassrwK − Mw = mwK, mwK − Abl = MgK | subtrahieren |
| Vorzeichenöstliche Werte positiv, westliche negativ | Ost + · West − |
Die Abkürzungen: rwK = rechtweisender Kurs (Karte), mwK = missweisender Kurs, MgK = Magnetkompasskurs (das, was du steuerst). Für Peilungen gilt genau dasselbe mit rwP, mwP und MgP.
- Beispiel aus Aufgabe 1: rwK 079°: Der Kurs aus der Karte ist 079°. Die Ablenkung beträgt laut Aufgabe +4°, die Missweisung laut amtlicher Lösung +1°.
- Missweisung abziehen: mwK = rwK − Mw = 079° − (+1°) = 078°
- Ablenkung abziehen: MgK = mwK − Abl = 078° − (+4°) = 074° – genau das ist die amtliche Lösung.
- Gegenprobe: Rückwärts addieren: 074° + 4° = 078°, 078° + 1° = 079°. Stimmt die Probe, stimmt die Rechnung.
Achtung bei negativen Werten: Ziehst du ein Minus ab, wird daraus ein Plus. In Aufgabe 3 ist der rwK 240° und die Ablenkung −2°; der MgK ist deshalb 242°, also größer als der rwK. Und dieselbe Leiter gilt für Peilungen: In Aufgabe 1 wird ein Seezeichen mit MgP 169° gepeilt, Ablenkung 0°, Missweisung +1° – die rechtweisende Peilung ist 170°.
Schau genau, womit gepeilt wird. Beim Hand-Peilkompass ist die Ablenkung in allen amtlichen Aufgaben 0°. Beim Peilaufsatz am Magnetkompass gilt die Ablenkung „für den anliegenden Kurs“ – die musst du mitrechnen.
Weg, Zeit, Geschwindigkeit: die Formeln
Auf See misst du Strecken in Seemeilen (sm) und Geschwindigkeiten in Knoten (kn) – 1 kn ist 1 sm pro Stunde. In der Prüfung sind Zeiten fast immer Minuten. Am wenigsten fehleranfällig rechnest du deshalb mit t in Minuten:
| Gesucht | Formel |
|---|---|
| Geschwindigkeit V | V = (D · 60) / t |
| Zeit t | t = (D · 60) / V |
| Distanz D | D = (V · t) / 60 |
- Zeit (Aufgabe 1): 6,1 sm bei 8 kn → t = (6,1 · 60) / 8 = 45,75 min. Die amtliche Lösung akzeptiert „46 min“ oder „eine 3/4 Stunde“.
- Zeit (Aufgabe 2): 11,1 sm bei 10 kn → t = (11,1 · 60) / 10 = 66,6 min, also rund 67 min.
- Geschwindigkeit (Aufgabe 9): 4,6 sm von 14:20 bis 15:20 Uhr, also in 60 min → V = (4,6 · 60) / 60 = 4,6 kn.
- Distanz für den Koppelort (Aufgabe 1): 30 min bei 8 kn → D = (8 · 30) / 60 = 4 sm. Diese Strecke trägst du mit dem Zirkel auf dem Kurs ab.
Ist eine Uhrzeit gefragt („Wann wird die Tonne erreicht?“), rechnest du erst t in Minuten aus und addierst sie zur Startzeit. Rund auf ganze Minuten.
Koppelort, Kreuzpeilung und Besteckversetzung
Viele Aufgaben folgen derselben Geschichte: Du fährst von einer Tonne los, rechnest, wo du nach einer bestimmten Zeit sein müsstest, und prüfst das dann mit Peilungen nach.
- Koppelort bestimmen: Der Koppelort ist der Ort, an dem du nach Kurs und gefahrener Distanz sein müsstest (Frage 247). Distanz mit D = (V · t) / 60 rechnen, auf dem eingezeichneten Kurs abtragen, Position am Kartenrand ablesen.
- Standort durch Peilung: Zwei oder drei Peilungen umrechnen (MgP → rwP) und eintragen. Der Schnittpunkt ist dein beobachteter Standort. Manche Aufgaben nutzen stattdessen eine Peilung plus Abstand oder eine Peilung plus Tiefenlinie.
- Besteckversetzung angeben: Die Besteckversetzung (BV) ist der Unterschied zwischen Koppelort und beobachtetem Standort – als Richtung vom Koppelort zum Standort und als Distanz. Die amtliche Schreibweise ist zum Beispiel „BV = 103° – 0,8 sm“ (Aufgabe 1).
Positionen gibst du immer mit Breite und Länge in Grad und Minuten an, mit einer Nachkommastelle der Minute – so wie in den amtlichen Lösungen, zum Beispiel 53° 55,8′ N, 007° 51,3′ E. Grundlagen dazu findest du im Thema Navigation.
Seezeichen und Karteneintragungen
Fast jede Aufgabe enthält mindestens eine Frage, die du ohne Rechnen beantwortest: ein Schifffahrtszeichen beschreiben oder seine Bedeutung nennen, ein Leuchtfeuer beschreiben oder eine Eintragung in der Karte erklären.
- Beschreiben heißt bei Tonnen: Farbe, Kennung (Art des Feuers, Farbe, Wiederkehr in Sekunden) und Toppzeichen. Fehlt ein Toppzeichen, schreib „keines“ – auch das ist eine Antwort.
- Bedeutung heißt zum Beispiel bei einem Kardinalzeichen: auf welcher Seite die Gefahr sicher umfahren werden kann.
- Leuchtfeuer beschreibst du mit Art des Feuers, Farben oder Sektoren, Wiederkehr, Feuerhöhe und Nenntragweite.
- Karteneintragungen sind etwa Wracks, Hindernisse, Kartentiefen oder die Hintergrundfarben der Karte. Die Zeichen erklärt die INT 1 (Karte 1) – die darfst du in der Prüfung aber nicht benutzen, du musst sie kennen.
So wird bewertet
Jede richtige Antwort oder Eintragung gibt einen Punkt, du brauchst 7 von 9. Entscheidend ist die Regel zum Folgefehler in Anlage 3 SpFV: Rechnest du mit einem falschen Zwischenergebnis auf dem richtigen Weg weiter, zählen die folgenden Antworten trotzdem als richtig. Das gilt auch, wenn du eine falsche Weichenstellung danach folgerichtig weiterführst.
- Rechenweg aufschreiben: Nur wenn der Prüfer sieht, womit du gerechnet hast, kann er einen Folgefehler erkennen.
- Zwischenergebnisse beschriften: rwK, mwK, MgK, Abl und Mw jeweils mit Vorzeichen notieren.
- Sauber zeichnen: Eingetragene Kurse und Peilungen sind eigene Punkte. Linien dünn, aber deutlich, Peilungen mit Uhrzeit beschriften.
Typische Fehler
- Vorzeichen verdreht: Von der Karte zum Kompass wird subtrahiert, vom Kompass zur Karte addiert. Bei negativer Ablenkung oder westlicher Missweisung dreht sich das Rechenzeichen um. Die Gegenprobe kostet zehn Sekunden.
- Peilung nicht umgerechnet: Eine MgP direkt in die Karte zu zeichnen ist falsch, solange Ablenkung oder Missweisung nicht null sind.
- Falscher Kartenrand: Distanzen werden am seitlichen Rand (Breite) gemessen, nicht oben oder unten (Länge).
- Stunden und Minuten gemischt: 0,75 h sind 45 min, nicht 75 min. Mit t in Minuten und dem Faktor 60 passiert das nicht.
- Kurse ohne drei Ziffern: 7° schreibst du als 007°. So steht es auch in den amtlichen Lösungen.
- Kurs in die falsche Richtung abgelesen: Ein Kurs von Nord nach Süd ist rund 180°, nicht 000°. Ein kurzer Blick auf die Karte fängt das ab.
- Zeit verschenkt: Du hast 60 Minuten für Fragebogen und Navigation zusammen. Fang nicht mit der Navigation an, wenn dich das nervös macht – aber schieb sie auch nicht ganz ans Ende.
So übst du die Navigationsaufgaben
- Erst die Grundlagen: Kurs umrechnen und die drei Formeln für Weg, Zeit und Geschwindigkeit, bis du sie ohne Nachdenken kannst. Dazu gehören auch die See-Fragen zur Navigation im Fragebogen, etwa zur Deviationstabelle oder zum Koppelort.
- Alle 15 Aufgaben auf Papier: Rechne jede amtliche Aufgabe mit Übungskarte und Besteck durch und vergleich mit der Lösung auf ELWIS. Danach das Ganze noch einmal auf Zeit.
- Fehler gezielt wiederholen: Notier dir, bei welchem Fragetyp du danebenliegst – meist sind es Vorzeichen oder das Ablesen am Dreieck – und übe genau diesen Schritt nach.
Wenn du unterwegs üben willst: Die App Seeklar hat einen Trainer für alle 15 amtlichen Navigationsaufgaben. Jede Aufgabe beginnt mit einem Lagebild, führt dich durch die 9 Schritte und endet mit einer Zusammenfassung; die Lösungen zeigt sie als Skizze auf einem Gitter, nicht auf der Seekarte. Die Aufgaben 1 und 2 sind kostenlos, die übrigen gehören zu Premium See (19,99 € einmalig).
Häufige Fragen
Wie viele Navigationsaufgaben gibt es für den SBF See?
ELWIS veröffentlicht 15 amtliche Navigationsaufgaben mit Lösungen. Im Fragenkatalog stehen unter den Nummern 286 bis 300 die 15 Fragetypen, aus denen für jede Aufgabe 9 Fragen ausgewählt werden.
Wie viele Punkte brauche ich in der Navigationsaufgabe?
Mindestens 7 von 9. Jede richtige Antwort oder Eintragung gibt einen Punkt, und die Navigation wird getrennt vom Fragebogen bewertet.
Welches Navigationsbesteck ist in der SBF-See-Prüfung erlaubt?
Laut Anlage 3 SpFV ein Navigationsdreieck, ein Anlegedreieck, ein Doppellineal, ein Portland Plotter und ein Zirkel. Andere Hilfsmittel, auch elektronische, sind verboten.
Zählt ein Folgefehler doppelt?
Nein. Antworten, die nur wegen eines Folgefehlers falsch sind, werden als richtig gewertet – vorausgesetzt, du hast mit dem falschen Zwischenergebnis richtig weitergerechnet. Schreib deshalb deinen Rechenweg auf.
Muss ich für die Navigationsaufgabe Gezeiten berechnen?
In den 15 amtlichen Aufgaben nicht. Gezeiten und Strom gehören zum Prüfungsstoff der See-Fragen, in den Navigationsaufgaben ist die Geschwindigkeit aber als Fahrt über Grund vorgegeben.
Wie rechne ich vom rwK zum MgK?
Erst die Missweisung abziehen, dann die Ablenkung: rwK − Mw = mwK, mwK − Abl = MgK. Östliche Werte sind positiv, westliche negativ. Beispiel aus Aufgabe 1: 079° − 1° − 4° = 074°.